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| Bericht über die Hawaiianische Massage, ihre Wirkung, das Gefühl dabei. |
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| Seit Ende letzten Jahres habe ich eine neue, zusätzliche Homepage für meine Angebote. Ganz einfach: www.bseefelder.de Ich freu mich auf Anfagen und natürlich auf Buchungen.... | ||
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| Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, vier alte Damen zu massieren. Alle sind seid Jahren verwitwet, die älteste von ihnen ist 79 Jahre alt und seit 30 Jahren ohne Mann und Parnter. Ich mag sie sehr gerne, sie ist eine liebevolle, herzensgute, gläubige Frau. Durch körperliche Beschwerden und viele Operationen bedingt hat sie gesundheitliche Probleme und viele Narben auf dem Körper. Die Massage ist von meiner Seite aus also eher vorsichtig, weniger kraftvoll in den Griffen, als wenn ich einen jungen Menschen vor mir habe. Was MIR an dieser Massage besonders gefallen hat war, wie sie sich trotz ihrer Schmerzen hingeben konnte, wie sie genießen konnte. In solchen Sessions merke ich, wie ein Fluß von Gefühl entsteht, wie alles rund und schön und liebevoll ist. Nach der Massage nahm sie mich in den Arm, bedankte sich, und sagte "Das war so schön. Weißt du, ich bekomme sonst ja keine Streicheleinheiten mehr". Mir standen die Tränen in den Augen, ihr auch, und genau das ist es, was in solchen Begegnungen fließen kann. LIEBE! Liebe, die ich als so etwas wie "reine Liebe" bezeichnen würde. Keine Erotik, kein Sex, kein angefasst werden, wenn man es nicht möchte, keine Übergriffe... einfach nur Gefühl, Zärtlichkeit, Liebe. | ||
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Es ist immer wieder gut, wenn ich in einem Buch auch nur einen Satz finde, wo ich beim Lesen das Gefühl habe: Nur für diesen einen Satz hat es sich gelohnt, dieses Buch zu lesen.
Wir unterhalten uns mehr oder weniger oft über den Sinn und Unsinn des Lebens. Darüber, ob der Mensch so etwas wie Bestimmung hat, ob er einen freien Willen hat usw.
Im Buch „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery finde ich nun einen eben solchen Absatz.
Abgesehen davon, dass meine Schwester mir dieses Buch empfohlen hatte, haben mich zwei Aussagen auf der Rückseite des Buches fasziniert:
„Ich heiße Renée. Ich bin vierundfünfzig Jahre alt. Seit siebenundzwanzig Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen, herrschaftlichen Stadthaus mit Innenhof. Ich bin Witwe, klein, hässlich, mollig, ich habe Hühneraugen und in gewissen Morgenstunden einen Mundgeruch wie ein Mammut. Doch vor allem entspreche ich so genau dem Bild, das man sich von den Conciergen macht, dass niemand auf die Idee käme, ich könnte gebildeter sein als all diese selbstgefälligen Reichen.“
„Ich heiße Paloma, bin zwölf Jahre als, ich wohne in der Rue de Grenelle 7 in einer Wohnung für Reiche. Meine Eltern sind reich, meine Familie ist reich, und meine Schwester und ich sind folglich potentiell reich. Doch ich weiß schon lange, dass die Endstation das Goldfischglas ist, die Leere und der Unsinn des Erwachsenenlebens. Warum ich das weiß? Der Zufall will, dass ich sehr intelligent bin. Daher habe ich meinen Entschluß gefasst: Am Ende dieses Schuljahres, an meinem dreizehnten Geburtstag, werde ich Selbstmord begehen.“
Der Absatz auf den Seiten 264 und 265, den ich meine, behandelt ein Gespräch über den Begattungsflug des Bienenvolkes.
"... Leben, sich ernähren, sich fortpflanzen, die Aufgabe erfüllen, für die man geboren wurde: darin steckt keinerlei Sinn, das stimmt, aber so stehen die Dinge nun einmal. Diese Arroganz der Menschen, zu glauben, sie können die Natur bezwingen oder dem Schicksal entfliehen, das allein kleinen biologischen Dingen bestimmt ist.....und diese Verblendung in bezug auf die Grausamkeit und Gewalttätigkeit ihrer eigenen Art und Weise zu leben, zu lieben, sich fortzupflanzen und mit ihren Mitmenschen Krieg zu führen….
Ich für meinen Teil glaube, daß wir nur eines tun können: die Aufgabe finden, für die wir geboren worden sind, und sie so gut wie möglich erfüllen, mit aller Kraft, ohne die Dinge unnötig zu komplizieren und ohne zu meinen, in unserer animalischen Natur liege etwas Göttliches. Nur so werden wir das Gefühl haben, etwas Konstruktives zu tun, wenn der Tod uns holt. Die Freiheit, die Entscheidung, der Wille: das sind alles Hirngespinste. Wir meinen, wir können Honig machen, ohne das Schicksal der Bienen zu teilen, doch auch wir sind nur arme Bienen, dazu bestimmt, unsere Aufgabe zu erfüllen und dann zu sterben.
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| Hawaiianische Massage an Jugendlichen | ||
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| Die Vipassana-Meditation sei die älteste überhaupt, schon Buddha habe sie genutzt, um Erleuchtung zu erlangen. Nun, Erleuchtung suche ich nicht gerade. Aber ein ruhigeres, harmonisches Leben schon. Man lernt bei dieser Meditationsform, daß und wie man die Realität nehmen kann so, wie sie ist. Und sie nicht verändern zu wollen so, wie man sie gerne haben möchte. Wenn man diese Dinge mal begriffen hat, dann spart man einiges an Energie, dann hat man Energie für ganz andere Dinge, die wesentlichen Dinge! Ich habe diese Seminare jetzt 3 mal besucht. 3 mal 10 Tage Schweigen, Meditieren, den Atem beobachten. Zweimal war ich im Deutschen Zentrum in Triebel, einmal im Belgischen, in Dilsen. Alle drei Seminare waren anstrengend, nicht nur wegen des Zeitplanes. Sie sind anstrengend, weil man sehr mit sich selbst zugange ist. Weil man sich hinterfragen muß. Weil man an Grenzen stößt. Weil man sich an so lange vergangene Dinge erinnert - und darüber nachdenkt, wie das war, warum es war, was es verursacht hat, warum man so reagiert hat, und man sich dann vielleicht irgendwann in einer der Meditationsstunden sagt: es ist vergangen. Du kannst nichts mehr daran ändern, auch wenn du wolltest. Laß es gut sein. Man kann im besten Falle Frieden mit diversen "Fällen" schließen, oder Frieden mit sich selbst. Man erkennt, daß man die Vergangenheit nicht mehr beeinflussen kann, nicht mehr ändern kann. Man erkennt aber auch, daß man die Zukunft, so sehr man daran herumdenkt und plant, auch nicht in der Hand hat. Daß man wirklich nur in diesem Augenblick, JETZT, lebt. Und diesen Augenblick zum wichtigsten im Leben machen sollte. Mir haben die Seminare sehr gut getan. Mein Lebensgefährte, seit 40 Jahren Kettenraucher, hat sein erstes Seminar gemacht und kam als "Nicht"raucher zurück. Zumindest sehe ich ihn seit zwei Wochen nicht mehr mit Zigaretten. Und ich hoffe sehr, daß sich das nicht mehr ändern wird. Aber wie sagte ich vorhin? Der Moment, der Augenblick zählt. Während der Seminare hält man sich an strenge Regeln: 1) nicht sprechen, 2) nicht rauchen, keine Drogen, 3) kein Sex, 4) nicht lügen (bei "nicht sprechen" eigentlich nicht schwierig), 5) nichts töten, 6) nicht stehlen, 7) keine Nahrung nach 12 Uhr mittags, 8) aufstehen morgens um 4 Uhr.... Vipassana ist keine Flucht aus der Realität, kein Urlaub, kein Vergnügen, kein Ritual. Vipassana ist die Kunst zu leben. | ||
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Hawaiianische Massage an Jugendlichen Hawaiianische Massage nicht nur an Erwachsenen, sondern auch an Jugendlichen. Deshalb, weil diese Massage - zumindest in der Überlieferung - gegeben wurde, wenn der Mensch an einem "Übergang" stand: entweder während der Pubertät, vor einem Amtsantritt, vor einer Eheschließung usw. Wenn das in früheren Zeiten sinnvoll war, weshalb nicht auch heute? In den letzten Wochen habe ich zwei Jungen im Alter von 15 und 17 Jahren massiert. Beide hatten einen Gutschein - der eine, weil er ihn sich gewünscht hatte, der andere auf Nachfrage von mir, ob er sich das denn vorstellen könne. Beide kamen also "aus freien Stücken". | ||
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Weil wir so begeistert von der Hawaiianischen Massage sind, und weil (manchmal) doch etwas fehlt, haben wir eine Sonderform der Massage konzipiert. Wir nennen sie LAMUDRA. Sie ist ein Zwischending zwischen Lomi und Tantra. Bei der traditionellen Hawaiianischen Massage bleibt der Intimbereich während der ganzen Massagezeit bedeckt - und daran wollen wir auch nichts ändern. Es ist gut so. Bei der taoistischen Tantramassage wird der Intimbereich mit berührt und auch stimuliert. Nun denken wir, daß es auch Menschen gibt, die Wert auf die Feststellung legen "mein Körper hört nicht am Bauchnabel auf und fängt an den Knien wieder an". Diese Menschen, die vielleicht auch einmal ein bißchen "Tantra schnuppern" wollen, bleiben während der ganzen Massage vollkommen nackt. Der Intimbereich wird mit berührt, auf Wunsch auch stimuliert. Diese Massageform verbindet die langen, streichenden Berührungen aus der Hawaiianischen Massage, die Dehnungen und Streckungen, mit den zärtlichen Berührungen aus der Tantramassage. Menschen, die genau diese Massageform ausprobieren wollten, waren hinterher "hin und weg". Auf jeden Fall ist auch diese Massage eine sehr liebevolle, achtsame und respektvolle Begegnung mit dem Gast. | ||
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Die Hawaiianische
Massage, Lomi Lomi Nui, ist eine intensive und kraftvolle Form der Massage. Sie
wurde von den alten Kahunas von Hawaii, den Meistern und Hütern der
traditionellen kulturellen und spirituellen Geheimnisse, innerhalb der Familien
weitergegeben.
Die Lomi ist ein seit
Jahrhunderten praktiziertes Ritual und wurde in Situationen vorgenommen, in
denen große Veränderungen bevorstanden, wenn neue Verantwortungen übernommen
werden sollten oder Herausforderungen anstanden.
Heute nutzen wir die
Lomi als sehr wohltuende Begegnung mit dem eigenen Körper – aber sie kann auch
als Initiationsritual verstanden werden. Als Beispiel sei die entscheidende
Phase des Übergangs von der Jugend ins Erwachsenenalter genannt. Sie ist etwas
Besonderes vor einer Eheschließung oder für Schwangere, die sich auf den neuen
Lebensabschnitt vorbereiten wollen. Ebenso für Manager, die vor neuen
Herausforderungen stehen und für jeden Menschen, der sich in anstrengenden
Lebenssituationen stärken möchte.
Die Lomi fördert das persönliche
Wachstum, bringt Körper, Geist und Seele in Einklang.
Eine Lomi-Massage
behandelt gleichzeitig Körper und Seele. Der Körper wird gedehnt, gezogen,
geschaukelt, gestreichelt. Das alles gleicht eher einer Zeremonie als einer
Therapie.
Sie ist eine bewegende
Massage. Sie bewegt nicht nur den Körper des Menschen, es „tut sich was“. Ohne
es selbst erlebt zu haben ist die Lomi schwer zu beschreiben. Man hat das
Gefühl, „nach Hause zu kommen“ oder, wie ein Gast sagte. „Ich fühle mich wie
auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Und das ist sehr gut so“.
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